Spielmannszug Emmerich 1923


St. Sebastian – Schützenbruderschaft e.V.


Planwagentour - Spielmannszug 2017


 

Am 25.05.2017 starteten 16 Kameraden des Spielmannszuges zur jährlichen Planwagentour. Petrus war Christi Himmelfahrt (Vatertag) ein Spielmann und sorgte für einen warmen und sonnigen Tag. Bei beschriebenem Sonnenschein starteten die gut gelaunten Spielleute um 9:15 Uhr.

 

Aber was war denn schiefgelaufen? Einer fehlte; unser „Eislieferant“! Wie sollten denn nun die Getränke gekühlt werden? Plötzlich bahnte sich ein PKW seinen Weg durch die versammelte Menge vor der Liebfrauenkirche. Alle Kommunionkinder und Angehörige wurden dezent zur Seite geschoben. Kurze Zeit später wurden 20 Kg Trockeneis über den bereits mit Flaschen gefüllten Kübel verteilt und die Fahrt konnte losgehen.

  

Wir verließen die „richtige“ Rheinseite und schauten mal auf der „Gönne Kant“ vorbei. Am Johanna Sebus-Denkmal hielten wir an, um dieser ehrenwerten Frau zu gedenken.

Doch was konnten wir neben einem kurzen Gebet in Stille noch machen?

Goethe hatte 1809 bereits eine Ballade geschrieben, welche 1821 durch Franz Schubert vertont wurde. Selbst ein Gemälde wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bereits durch Roland Risse geschaffen. Es wurde beschlossen, in der gleichnamigen, nahegelegenen Wirtschaft auf ihren selbstlosen Einsatz das Glas zu erheben.


Die Fahrt wurde fortgesetzt und es wurde schon das eine oder andere Liedchen angestimmt. Parallel wurde das Frühstück auf dem Planwagen eingenommen, welches Bastian Zweering in seiner fürsorglichen Art und Weise vorbereitet hatte.

An dieser Stelle ein Lob an Bastian für das tolle Frühstück und das hervorragende Mittagessen. Ebenfalls ein Lob an die diesjährigen Organisatoren der Route, Marco Kremer, Marc Anton und Tobias Knist. Einfach eine tolle Tour und die Wiederwahlen für die Organisation 2018 sind euch sicher. Unser Spieß hat das bereits notiert.

 

Wir erreichten die Wahlheimat vom Kameraden „André der musikalische“ – Keeken.

Doch war dies eine Wirtschaft oder der Garten eines Eingeborenen? Es stellte sich heraus, dass es eine Kombination aus privatem Garten und Biergarten war. Also wurde bestellt und wir ließen uns nieder. Der Platz war einfach nur herrlich und das Bier schmeckte!

Wenn unsere Fahrer uns nicht freundlicherweise darauf aufmerksam gemacht hätten, dass wir mit dem Planwagen unterwegs sind und die Zeit doch so knapp bemessen sei, dann würden wir heute noch im Biergarten eine Runde bestellen.


So langsam stellte sich wieder der Hunger ein und an der Donsbrüggener Mühle fanden wir einen geeigneten Platz um unseren zugeigenen Koch und seinen aktuellen Leistungsstand zu überprüfen.

Gestärkt mit Haxen und Kartoffelsalat ging es auf den letzten Abschnitt unserer Fahrt.


Die Stimmung war ausgelassen und sehr harmonisch. An diesen Tagen ist es immer schön zu sehen, dass unsere Kameradschaft weit über das musikalische hinausgeht und hier echte Freunde in einer Truppe sind.

 

Gegen 17:30 Uhr erreichten wir gesund und wohl behalten unsere geliebte Heimat. Es war erneut ein wunderschöner und gelungener Tag, welchen wir selbstverständlich auf dem Bölt ausklingen ließen.

 

Martin Stevens